Schwarze
Tierheimtiere

Längere Aufenthalte im Tierheim  

Wusstest Du, dass schwarze Hunde und Katzen oft schwieriger ein neues Zuhause finden und daher länger im Tierheim bleiben als andere Tiere? In US-amerikanischen Tierheimen gibt es mit dem „Black Dog Syndrome“ sogar einen festen Begriff für dieses Phänomen. In einer aktuellen Umfragen, bestätigten fast 50 % der uns angeschlossenen Tierheime, dass schwarze Hunde und Katzen schwerer vermittelbar sind, als andersfarbige Tiere. Die genannten Gründe für die schwierigere Vermittlung sind so unterschiedlich wie unsinnig:
 

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Aberglauben

Wie war das noch? Schwarze Katze von links nach rechts – oder doch umgekehrt? Wer hat es als Kind nicht gehört, dass schwarze Katzen, die unseren Weg kreuzen, Unglück bringen sollen? In einigen Ländern ist sogar der Aberglaube verbreitet, dass in schwarzen Katzen der Teufel stecken soll. Und auch bei Sherlock Holmes spielt der schwarze „Höllenhund“ mit den roten Augen eine Rolle. Doch wie es so ist, mit dem Aberglauben, hat der französische Schriftsteller Max O’Rell einst schon gut erfasst: „Ob eine schwarze Katze Glück oder Unglück bringt, hängt davon ab, ob man eine Maus oder ein Mensch ist.“  

Angst

Ein schwarzes Fell wird häufig als bedrohlich empfunden, weswegen es große schwarze Hunde bei der Vermittlung besonders schwer haben. Manche Menschen vermuten irrtümlich, dass dunkle Tiere aggressiver seien als Tiere mit einem andersfarbigen Fell. Dabei sagt die Farbe des Fells natürlich überhaupt nichts über den Charakter des Tieres aus.

Vorurteile

Auch gibt es schwarzen Tieren gegenüber die verschiedensten Vorurteile. Manchen erscheinen sie zum Beispiel zu geheimnisvoll: Aus der Entfernung können Laien die Mimik von schwarzen Katzen und Hunden eventuell schlechter erkennen oder deuten, da in dem schwarzen Fellknäuel oft nur die Augen zu sehen sind. Doch wenn man sich mit ihnen und ihrer Körpersprache auskennt, ist das gar kein Problem – schon gar nicht aus der Nähe.

Ästhetik und weniger fotogen

Manche Menschen finden schwarze Katzen und Hunde einfach nicht schön. Für andere gelten schwarze Tiere als weniger fotogen. Mehreren internationalen Medienberichten zufolge schrecken einige Menschen in Zeiten von Instagram und Co. sogar vor schwarzen Tieren zurück, weil Selfies mit ihnen schwieriger zu fotografieren sind. Doch auch hier sind wir natürlich anderer Meinung – es gibt wunderschöne Fotos von schwarzen Tieren! Wenn auch Du zeigen möchtest, wie fotogen sie sind, dann mach mit bei unserer Fotoaktion.

Unsichtbar

Dunkle Tiere können auch schlichtweg übersehen werden. Die perfekte Tarnung, die für Katzen im städtischen oder ländlichen Umfeld beim Verstecken oder auf der Jagd so hilfreich ist, kann im Tierheim ein Nachteil sein. Besucher nehmen sie und schwarze Hunde eventuell später wahr als helle Tiere.

Schwarze Glücksbringer – Aktiv werden

Wenn Du Interesse daran hast, einem schwarzen Tierheimtier ein neues liebevolles Zuhause zu geben, dann schau Dir unsere Top 10 der schwarzen Tierheimtiere und unser Tierheimtier des Monats an oder suche gezielt in einem Tierheim in Deiner Nähe.   

Doch auch wenn Du kein Tier bei Dir aufnehmen möchtest oder es aus verschiedenen Gründen nicht geht, kannst Du den schwarzen Tierheimtieren helfen! Teile unsere Botschaft über Deine Social-Media-Kanäle. Dafür haben wir Dir hier viele Motive und Hashtags zusammengestellt.

Macht Schluss mit den Vorurteilen, räumt auf mit dem Aberglauben! Schwarze Tiere sind genauso wunderschön, verspielt, verschmust, süß, witzig und elegant wie ihre Artgenossen und sie bringen genauso viel Glück und Liebe in unser Leben!